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Stockholm 2018 – Melodifestivalen und die Kronprinzessin

19. April 2018

Anfang März flogen wir nach Stockholm. Zuletzt waren wir vor 6 Jahren dort. Dieses Mal stand ein ganz besonderes Ereignis auf dem Plan, worauf wir uns schon lange gefreut haben. Aber dazu später mehr. Wir kamen am Freitag relativ spät in unserem Hotel an. Es war in Stockholm Bromma und hieß „Mornington Bromma“ (keine Werbung, alles selbst bezahlt).  Aufgrund der späten Stunde beschlossen wir, einfach im Hotelrestaurant zu essen, anstatt noch ein Restaurant in der Stadt zu suchen. Das Essen war spitze.

Die wahrscheinlich leckerste Pizza, die ich je gegessen habe. Und dann auch noch vegetarisch 🙂
Das Restaurant war sehr liebevoll eingerichtet. In den Regalen standen hauptsächlich Kochbücher.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bezahlen wollten wir eigentlich bar, aber das ging nicht. Das Hotel nimmt nur Kreditkartenzahlung an. Das passiert in Schweden häufiger. Bargeld ist dort mittlerweile eher ungern gesehen. Finde ich aber nicht schlimm, dann muss ich nicht so viel Geld im Portemonnaie mit mir herumschleppen. Unser Zimmer war auch super schön eingerichtet.

 

Ein kleiner Aufenthalts- und Arbeitsbereich im Zimmer
Das Bett war unfassbar bequem. Ich liebe es, in Hotelbetten zu schlafen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Samstag, den 10. März fand der schwedische Vorentscheid für den Eurovision Song Contest statt. Das ist die besondere Veranstaltung, von der ich sprach. In Schweden ist das ein riesiges Event, welches sich über 6 Wochen zieht. An vier Samstagen findet jeweils ein Halbfinale mit sieben Titel statt. Zwei davon kommen direkt ins Finale und zwei weitere kommen in eine Extra-Runde („Andra Chansen“). Diese Veranstaltung findet am fünften Samstag statt und von dort kommen noch einmal vier Künstler weiter ins Finale. Und bei eben diesem Finale waren wir vor Ort. 14 Künstlerinnen und Künstler wollten Schweden beim Eurovision Song Contest vertreten. Es war eine riesige Veranstaltung. Ein tolles Erlebnis mit super Stimmung und vielen netten und aufgeschlossenen Leuten. Die meisten hatten sich richtig herausgeputzt, Hauptsache auffällig und glitzernd.

Vor dem Start des Melodifestivalen
Die Arena war sehr gut gefüllt mit 30.000 Menschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Wetter war in den fünf Tagen leider nicht so berauschend. Es war immer grau und meistens hat es entweder geregnet oder geschneit. Aber in Stockholm kann man auch bei schlechtem Wetter viel unternehmen. Wir haben beispielsweise ein richtig süßes Café gefunden. Es heißt Vete-Katten. Es war richtig schön eingerichtet und die süßen und herzhaften Snacks absolut lecker. Man konnte sogar in die Backstube schauen.

Ein Semla vom Profi. Ich muss zugeben, meine Semlor können da noch nicht mithalten.
Wir haben uns jeder ein Stück Prinzessinentorte gegönnt
Leckerer Lunch mit Lachs und Backkartoffel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das zweite Highlight war der Besuch im Innenhof des königlichen Schlosses. Zufällig war 12. März der Namenstag von Kronprinzessin Viktoria. Es gab deshalb einen kleinen Empfang im Schloss. Gleichzeitig wurde der Name der neuen Tochter von Prinzessin Madeleine bekanntgegeben. Zum Empfang hat das Orchester gespielt und Viktoria kam zusammen mit Daniel und Prinzessin Estelle, um sich ein Ständchen spiele zu lassen. Anschließen kam sie super geduldig zu den Besuchern. Viele hatten Blumensträuße und sogar Torten mitgebracht. Auch für kurze Gespräche war die Kronprinzessin offen. Unglaublich, wie bodenständig sie wirkte.

Die königlich Familie zusammen im Schlosshof

An einem Tag sind wir einfach nur herum gefahren. Wir hatten ein 72-Stunden-Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. So ein Ticket kann man jedem U-Bah.-Schalter kaufen. Also sind wir von Süd nach Nord und Ost nach West gefahren und immer Mal irgendwo ausgestiegen, um ein paar Meter herumzulaufen. Die U-Bahnen (Tunnelbana) in Stockholm sind richtig cool. Jede ist anders gestaltet und viele führen richtig tief unter die Erde. Man muss ewig Rolltreppe fahren, um auf den Bahnsteig zu kommen. Ein paar besonders tolle Stationen habe ich fotografiert, aber es gibt sicherlich noch mehr sehenswerte U-Bahnen.

Die U-Bahn Station war richtig außergewöhnlich gestaltet … leider weiß ich nicht mehr, wie sie hieß
Jede Station sieht besonders aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Gamla Stan herumzulaufen war auch sehr schön. Etwas wärmer hätte es gern sein dürfen. Aber die Häuser sehen super schön aus. Die Farben wirken auch bei schlechtem Wetter warm.

Häuser …
… Häuser …
… Häuser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was ich an Stockholm auch toll finde ist, dass fast überall Wasser um einen herum ist. Das lockert das Stadtbild auf und gibt einem oft den Eindruck, als ob man mitten in der Natur ist (wenn man mal die vielen Häuser rundherum ignoriert).

Ein zugefrorener Kanal in Bromma
Eisschollen am königlichen Schloss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie gefällt euch Stockholm? Wenn ihr Ausflugstipps braucht, schreibt mir gern.

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